Apotheke
Gesundheit
Service
Reisen
Tierpflege
Datenschutzerklärung
Impressum
Schriftgrößegrößerkleiner
Gesundheit
Jahreszeit
Bewegung
Heuschnupfen
FSME
Tipps
NAI aktuell
NAI Diabetes
Kundenzeitschriften




 

Traditionelle chinesische Medizin: Kräuter richtig nutzen

Oft scheint es, als würden sich die Schulmedizin und alternative Heilmethoden wie die traditionelle chinesische Medizin (TCM) unversöhnlich gegenüberstehen. Doch ganz so starr, wie die Fronten auf den ersten Blick wirken mögen, sind sie längst nicht mehr. Immer mehr Heilberufler versuchen, beide Therapiealternativen zu verbinden. Die Neue Apotheken Illustrierte berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe etwa von Patrick Kwik, Apotheker und Anhänger der TCM.

»Ich wurde schon als Kind mit chinesischen Kräutern in der Ernährung aufgezogen«, berichtet Kwik, 1. Vorsitzender der Deutschen TCM-Apotheken, über den Beginn seiner Leidenschaft für fernöstliche Medizin. »Später fing ich immer mehr an, mich für die Hintergründe zu interessieren, deswegen habe ich die TCM-Ausbildung während fünf Jahren neben der Apotheke her absolviert. Heute führt meine Apotheke neben westlichen Medikamenten auch ein breites Sortiment an TCM-Arzneien«, so der Inhaber der Congress-Apotheke in Karlsruhe. 

Die chinesische Vorstellung davon, wie Kräuter ihre heilende Wirkung entfalten, unterscheidet sich erheblich von der westlichen Denkweise. Ein Beispiel: die häufig verwendete Astragalus-Wurzel. Der chinesische Name »Huang Qi« bedeutet »gelber Führer«, was den Stellenwert der seit rund 4000 Jahren innerhalb der TCM verwendeten Pflanze bereits erahnen lässt. Sie soll die Lebenskraft Qi anregen und damit die Selbstheilungskräfte aktivieren. TCM-Ärzte setzen sie zur Immunabwehr und Wundheilung ein.

Apotheker Kwiks guter Rat: »Hier in Deutschland ist es völlig sicher, TCM-Medikamente zu nutzen. Bei uns dürfen TCM-Mischungen nämlich nur über Apotheken vertrieben und angemischt werden, und wir können und dürfen natürlich nur Kräuter mit einem Zertifikat verwenden. Das Zertifikat sagt aus, dass die Arzneien in einem europäischen Labor untersucht worden sind, zum Beispiel auf toxische Substanzen und Schwermetallbelastung. Das außereuropäische Ausland ist da eher nachlässig.« 

Außerdem in diesem Heft: Nieren im Blick +++ Mehr Schutz vor gefälschten Arzneimitteln +++ Deos für jeden Bedarf

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"