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Diabetiker: Obst als süße Versuchung

Im Frühsommer füllen sich die Regale langsam wieder mit heimischem Obst. Bis in den Herbst lässt sich bei frischen Früchten aus dem Vollen schöpfen. Doch ist Obst für Menschen mit Diabetes wirklich gesund? Dieser Frage geht die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe nach. 

Wie bei anderen Nahrungsmitteln heißt es für Diabetiker und Stoffwechselgesunde gleichermaßen: Alles ist erlaubt, wenn auch in Maßen. Das gilt auch für Obst. Denn frische Früchte liefern zwar viele Vitamine, Mineralstoffe, und zum Teil auch Ballaststoffe, aber natürlich enthalten sie auch reichlich Zucker. 

Am besten hält man sich an die Regel »5 am Tag«. Das bedeutet: »Essen Sie zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse am Tag.« Eine Portion entspricht dabei ungefähr einer Handvoll, also einem Apfel, einer Banane, drei Aprikosen, fünf Erdbeeren, ein paar Rispen Johannisbeeren – so viel passt etwa in eine Hand. Wer es noch genauer wissen möchte, kann auch nachwiegen: 250 Gramm Obst am Tag gelten als gesund.

An Beliebtheit haben in den vergangenen Jahren Smoothies gewonnen. In den Regalen der Supermärkte stehen sie meist gekühlt in rot, grün oder gelb und versprechen gesunden Obstgenuss. Doch Vorsicht: Viele Smoothies haben die Hersteller mit Säften oder Fruchtmus zubereitet. Das heißt: Geschmack und Süße der Früchte landen zwar in der Flasche, nicht aber alle Ballaststoffe, die sonst noch im Obst stecken. Manchmal kommt noch zusätzlich Zucker dazu. So nimmt der Körper die Zuckerbausteine besonders schnell auf, und der Blutzucker schießt in die Höhe. Das ist bei Diabetes natürlich unerwünscht. Ähnlich sieht es übrigens für Fruchtsäfte aus.

Nicht zuletzt wirkt sich jede Obstsorte anders auf den Blutzucker aus. Denn jede Sorte enthält unterschiedlich viel Zucker und Ballaststoffe. Je zuckerärmer und je ballaststoffreicher die Frucht, desto besser für Menschen mit Diabetes. Denn dies lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen. Dafür sorgen auch geschickte Kombinationen mit anderen Lebensmitteln. Wer seine Früchte beispielsweise mit etwas Joghurt oder Quark mischt, verlangsamt ebenfalls die Zuckeraufnahme aus dem Blut und sorgt für eine gesunde Zwischenmahlzeit.

Außerdem in diesem Heft: Die größten Risiken für den Rücken +++ Best möglich versorgt mit Ihrer Apotheke +++ Migräne bei Kindern nicht nur Kopfsache

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"